Probiotika Kapseln kaufen: Test & Vergleich – Wirksamkeit und Erfahrungen

Probiotika sind lebende Mikroorganismen – sozusagen die „guten Bakterien“ – die einen wesentlichen Beitrag zur menschlichen Gesundheit leisten. Sie bewegen sich durch das Verdauungssystem und erreichen schließlich den Dickdarm, wo sie den Erhalt einer intakten Darmflora fördern.

Mittlerweile ist allseits bekannt, dass eine Darmflora, die aus der Balance gerät, ein gefährlicher Wegbereiter für unterschiedliche Krankheiten sein kann. Aus diesem Grund braucht es neben einer gesunden, vollwertigen Ernährung, viel Bewegung sowie einem gelungenen Stressmanagement ausreichend Probiotika, um die Balance wiederherzustellen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Probiotika sind nützliche, wertvolle Darmbakterien, die einen entscheidenden Beitrag zur Gesunderhaltung des Organismus leisten.
  • Das Ziel von probiotischen Mikroorganismen ist das gesunde Gleichgewicht der Darmflora zu erhalten bzw. wiederherzustellen.
  • Probiotische Bakterien regulieren wichtige Verdauungsprozesse.
  • Probiotika verdrängen Krankheitserreger und unterstützen die Immunabwehr.
  • Probiotische Mikroorganismen stärken die Schutzfunktion der Darmbarriere: Sie können das Wachstum unerwünschter Erreger hemmen, die durch die Darmwand in die Blutbahn gelangen könnten.
  • Bestimmte Lebensmittel wie etwa Quark, Kefir oder Naturjoghurt enthalten eine hohe Menge an aktiven Milchsäurebakterien. Sie liefern also reichlich Probiotika für den Darm.
  • Probiotika können dem Darm über bestimmte Lebensmittel oder über Nahrungsergänzungsmittel zugeführt werden.

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Probiotika Kapseln Erfahrungen

Die Namensbezeichnung dieser wertvollen Darmbakterien bringt ihren Nutzen bereits zum Ausdruck: „Pro bios“ stammt aus der lateinischen Sprache und bedeutet übersetzt „für das Leben“!
Gemäß der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bieten probiotische Bakterien der menschlichen Gesundheit einen Vorteil, wenn sie in einer ausreichenden Menge aufgenommen werden. Das verdeutlicht bereits sehr gut das große Potenzial dieser kleinen Helfer!

Probiotika sollen also eine positive Wirkung auf die Darmflora haben und sie in eine gesunde Balance bringen. Auf diese Weise kann das menschliche Wohlbefinden und die Gesundheit gefördert werden.

Grundsätzlich werden drei Arten von Probiotika unterschieden:

Einzelstämmige probiotische Bakterien

Diese lebenden Mikroorganismen haben nur einen einzelnen Bakterienstamm. Zu dieser Gattung gehören zum Beispiel die Milchsäurebakterien, die sogenannten Laktobazillen (Lactocacillus).

Multi-Stamm-Probiotika

Diese Darmbakterien enthalten mehrere Stämme einer Spezies. Die bekanntesten Vertreter dieser Gattung sind die Bifidobakterien (Bifidobacterium).

Multi Spezies

Diese Probiotika bestehen aus mehreren Bakterienstämmen unterschiedlicher Gattung oder Spezies, zum Beispiel aus mehreren Laktobazillen, wie etwa der Lactobacillus acidophilus oder der Lactobacillus casei.

Die wichtigsten Probiotika im Fokus

Die Milchsäurebakterien, die sogenannten Laktobazillen und die Bifidobakterien sind die zwei wichtigsten Vertreter der Probiotika. Sie kommen natürlicherweise im menschlichen Darm vor und werden bei der Geburt von der Mutter an das Baby übertragen. Das kann auf zweierlei Weise erfolgen, nämlich entweder über die vaginale Schleimhaut oder über das Stillen. Im Darm des Babys werden die Einfach- und Zweifachzucker (Mono- und Disacharide) aus der Muttermilch in probiotische Milchsäurebakterien umgewandelt. Auf diese Weise wird die Darmflora „angesäuert“, wodurch sich schädliche Bakterien und krankmachende Erreger schwerer ansiedeln können.

Bifidobakterien stellen hingegen kurzkettige Fettsäuren her, die als natürlicher Nährboden für andere Probiotika und auch als wichtige Energiequelle für die Darmzellen dienen. Diese probiotischen Bakterien stärken also die Darmbarriere.

Milchsäurebakterien und ihre Funktionen

Die Laktobazillen gehören zum Bakterienstamm der „Firmicutes“: „Lactis“ ist ein lateinischer Begriff, der im Deutschen „Milch“ bedeutet.
Über 50 bekannte Arten von Mikroorganismen stellen im Darm Milchsäure her. Auf diese Weise schaffen sie ein saures Milieu und somit einen effektiven Schutz vor schädlichen Keimen. Die meisten Laktobazillen produzieren zudem auch weitere Substanzen wie zum Beispiel Wasserstoffperoxid und dienen somit der Abwehr von Krankheitserregern.

Bifidobakterien und ihre Rolle

Diese probiotischen Bakterien gehören zum Stamm der sogenannten Actinobacteria. „Bifidus“ stammt ebenfalls aus der lateinischen Sprache und bedeutet übersetzt „gabelförmig“, „gespalten“. Auch diese Darmbakterien schützen durch die Milchsäureproduktion vor unerwünschten Erregern. Zudem produzieren sie lebenswichtige Enzyme und Vitamine.
Somit sind Bifidobakterien vor allem für die frühkindliche Immunsystementwicklung von zentraler Bedeutung. Bei Säuglingen, die mit Muttermilch ernährt werden, besteht die Darmflora zu rund 90 Prozent aus Bifidobakterien.

Wie wirken Probiotika?

Probiotika haben eine positive Auswirkung auf das Gleichgewicht des Mikrobioms, das haben mittlerweile schon viele Studien unter Beweis stellen können.
Sie erhöhen die Anzahl der „guten“ Darmbakterien, sodass „böse“ Keime und Erreger keine Chance haben, sich weiter zu vermehren. Einige Probiotika stellen auch bestimmte antibiotische Abwehrstoffe gegen krankmachende Erreger her oder sie erhöhen die Aktivität bestimmter Immunzellen. Das wiederum unterstützt die ganze Körperabwehr.

Natürliche Probiotika entfalten ihre Wirkung unmittelbar im Darm: 99 % der Mikrobiota – also der der Darmflora – können im Dickdarm nachgewiesen werden. Somit ist das auch der wichtigste Wirkungsort für die Darmbakterien. Doch es gibt auch Darmbewohner, die ihre Wirkung im Dünndarm entfalten.

Kurzum lässt sich sagen, dass Probiotika für eine Besiedelung des Darms mit den „richtigen“ Bakterien sorgen. Ein gute Darmgesundheit ist wiederum die Grundlage für ein vitales Leben.

Darmflora – welche Rolle spielt ein gesundes Mikrobiom für die Gesundheit?

Die Darmflora – in der medizinischen Fachsprache auch als „Mikrobiom“ bezeichnet ist die Gesamtheit aller, im menschlichen Darm lebenden Mikroorganismen. Diese Darmbakterien erfüllen sehr wichtige Funktionen und Aufgaben.
Zu den „guten“ und nützlichen Darmbakterien werden die Bifido- und die Milchsäurebakterien (Laktobazillen) gezählt. Zu den „schlechten“ Darmbewohnern gehören die Staphylokokken.

Eine intakte und gesunde Darmflora ist für die Gesundheit des ganzen Organismus äußerst wichtig.

  • Eine gesunde Darmflora sorgt für ein leistungsstarkes Immunsystem.
    Rund 80 % der Immunzellen haben ihren Sitz im Dickdarm und somit ist das Mikrobiom ein wesentlicher Bestandteil der menschlichen Immunabwehr. Ist die Darmflora gestört, steigt die Gefahr für entzündungsbedingte Krankheiten wie Rheuma, Magen-Darm-Erkrankungen oder Allergien. Auch Hautkrankheiten können die Folge einer unausgewogenen Darmflora sein.
    Je artenreicher die Darmflora also besiedelt ist, desto leistungsstärker sind auch die körpereigenen Abwehrkräfte.
  • Für gesunde Verdauungsprozesse
    Mithilfe spezieller Enzyme zerlegen die guten Darmbakterien die unverdaulichen Nahrungsbestandteile. Dadurch können lebenswichtige Nährstoffe aus der Nahrung ideal aufgenommen und weiterverwertet werden. Nur durch eine optimale Darmflora-Zusammensetzung können die Verdauungsvorgänge einwandfrei ablaufen.
  • Ein gesundes Mikrobiom als leistungsstarke Darmbarriere
    Die Darmbarriere entscheidet, welche Stoffe in die Blutbahn abgegeben werden. Fremde Substanzen wie etwa Giftstoffe oder Erreger werden natürlich abgewehrt. Ist die Darmflora nun nicht mehr in einem gesunden Gleichgewicht, funktioniert auch die Darmbarriere nicht einwandfrei. Es gelangen gefährliche Stoffe in den Blutkreislauf und infolgedessen kommt es zu inneren Entzündungsprozessen und verschiedenen Krankheiten.
  • Eine gesunde Darmflora für eine bessere mentale Performance
    Es gibt einen Zusammenhang zwischen einem gestörten Mikrobiom und Depressionserkrankungen. Der Hintergrund ist die Verbindung zwischen dem neurologischen Nervensystem im Gehirn und dem Darm über die sogenannte Darm-Hirn-Achse. Im Darm befinden sich nämlich nicht nur rund 80 % der Immunzellen, sondern auch zahlreiche Nervenzellen. Da es also einen Austausch zwischen dem Hirn und dem Darm gibt, kann die Darmgesundheit auch direkte Auswirkungen auf die Stimmungslage haben.

Wo finden sich Probiotika in Nahrungsmitteln?

Probiotika Lebensmittel

Probiotika gibt es in Form von Supplementen, doch die guten Darmbakterien finden sich auch in Lebensmitteln.
Die probiotischen Bakterienstämme werden zu Nahrungsmitteln wie Milchprodukten, Sauerkraut, Kefir und Kimchi hinzugefügt. Diese fermentierten Lebensmittel sind somit nicht nur hoch im Trend, sondern auch richtig gesund. Fermentieren gehört zu den ältesten Methoden des Haltbarmachens. Das Besondere an diesem Verfahren ist, dass die jeweiligen Gemüsesorten beim Fermentieren nicht erhitzt werden und somit die Fülle an wertvollen Nähr- und Vitalstoffen vollumfänglich erhalten bleibt. Und durch den Gärungsvorgang entstehen Milchsäurebakterien, die für eine intakte Darmflora von essenzieller Bedeutung sind.

Die Milchsäurebakterien, die natürlicherweise auf Früchten und Gemüse vorkommen, werden bei dieser Konservierungsmethode gezielt genutzt: Unter Sauerstoffausschluss sowie unter Zugabe von etwas Flüssigkeit und Salz bilden sie Milchsäure. Der pH-Wert sinkt auf ein saures Milieu ab und somit wird auch die Entstehung von Erregern gehemmt, die zu der Verderbnis des Ferments führen können. Das eingelegte Gemüse wird auf diese Weise haltbar gemacht und der typisch säuerliche Geschmack entsteht.

Folgende 5 Lebensmittel sind wertvolle Probiotika-Lieferanten

  1. Sauerkraut
    Das fermentierte Weißkraut ist ein echtes Powerfood für die Darmflora und liefert jede Menge wertvolle Milchsäurebakterien und Ballaststoffe.
  2. Kimchi
    Auch dieses Gericht aus Korea ist ein echter Klassiker, wenn es um Probiotika geht! Es ist sozusagen die Asia-Sauerkrautvariante.
  3. Miso-Paste
    Diese Gewürzpaste aus Japan enthält ebenfalls wichtige Milchsäurebakterien. In Miso stecken aber nicht nur probiotische Bakterien, sondern auch reichlich Eiweiß und Ballaststoffe.
  4. Tempeh
    Hierbei handelt es sich um fermentierte Sojabohnen, die mit reichlich Probiotika, Magnesium, Phosphor, Eisen und Kalium punkten.
  5. Kombucha
    Das ist ein fermentierter Tee auf Schwarztee- oder Kräuterbasis. Eine sehr wichtige Zutat ist der Kombucha-Pilz, der nach dem Gärungsvorgang neben Milchsäure auch noch Essig- und Kohlensäure produziert.

Anwendung – wo können Probiotika eingesetzt werden?

Nicht jedes Probiotikum ist gleich! Jeder probiotische Bakterienstamm hat spezifische Wirkungen und kann je nach gewünschter Wirkung oder Erkrankung ausgewählt werden.
Bevorzugt kommen Probiotika aber in den folgenden Anwendungsgebieten vor:

Reizdarm-Syndrom

Rund jeder Fünfte ist vom Reizdarm betroffen. Die Betroffenen kämpfen mit Beschwerden wie Durchfall, Verstopfung, Krämpfen und Blähungen.
Eine solche Reizdarm-Erkrankung kann die Lebensqualität im Alltag drastisch mindern. Die Ursachen sind sehr breitgefächert, weshalb auch die Symptome nicht immer einfach zugeordnet werden können. In nicht wenigen Fällen haben die Betroffenen einen langen Leidensweg hinter sich, ohne jedoch eine konkrete Lösung für ihre Beschwerden zu haben.

Studien haben nun nachgewiesen, dass Probiotika wie der Bakterienstamm Laktobazillus die typischen Reizdarm-Beschwerden (RDS) mindern kann.

Entzündliche Darmkrankheiten

Unterschieden werden insbesondere zwei Formen, nämlich Colitis ulcerosa und Morbus Crohn. Bei beiden spielen Probiotika eine große Rolle. Die Entzündungsherde beherrschen bei der Morbus Crohn Erkrankung zum Beispiel den ganzen Verdauungstrakt. Bei Colitis ulcerosa sind die Entzündungen der Darmwand vorwiegend auf den Dickdarm begrenzt.
Mediziner und wissenschaftliche Forscher gehen davon aus, dass Probiotika unerwünschten entzündlichen Vorgängen entgegenwirken können.

Divertikulose

Bei den meisten Menschen kommt es im Lebensverlauf zur Ausstülpung der Dickdarmschleimhaut. Vor allem bei Menschen, die älter als 60. Jahre sind, ist rund jeder zweite bis dritte von einer Divertikulose betroffen. Ähnlich wie beim Reizdarmsyndrom kann es auch hier zu sehr unangenehmen und anhaltenden Darmbeschwerden kommen, so zum Beispiel zu:

  • Durchfall
  • Verstopfung
  • Bauchkrämpfen
  • Blähbauch

Ärzte sprechen hier von einer unkomplizierten Divertikel-Krankheit. Die Laktobazillen können eine entzündungshemmende Wirkung entfalten und die symptomfreie Zeit verlängern.

Probiotische Bakterienstämme bei Neurodermitis

Diese Hauterkrankung wird auch als atopische Dermatitis bezeichnet. Sie verläuft chronisch, ist aber nicht ansteckend.
Eine Heilung ist nicht ohne Weiteres möglich, doch durch Probiotika lassen sich Krankheitsschübe verhindern und unangenehme Symptome lindern. Die Behandlung mit speziellen Salben, Lotionen und Cremes wird ergänzt durch eine Ernährungsumstellung sowie durch eine ausgewählte Probiotika-Supplementierung.

Probiotische Darmbakterien bei von Antibiotika verursachen Durchfällen

Es ist wichtig, Antibiotika nicht leichtfertig bei allerlei Beschwerden einzusetzen, insbesondere kein Breitband-Antibiotikum.
Diese Medikamente setzen nämlich nicht nur den krankmachenden Erregern zu, sondern leider auch der Darmflora. Eine längere Antibiotikatherapie drängt die guten, nützlichen Darmbewohner in den Hintergrund, sodass sich weniger gute stark vermehren können.

Viele Menschen reagieren auf eine Antibiotikabehandlung mit Durchfallbeschwerden. Um hier nun dem Körper das zurückzugeben, was er durch die medikamentöse Therapie verliert, kann eine Supplementierung mit Probiotika stattfinden. Ausgewählte probiotische Bakterienstämme können zudem die Ausbreitung von krankmachenden Erregern aufhalten.

Probiotika für ein leistungsstarkes Immunsystem

Eine starke Immunabwehr schützt gegen schädliche Eindringlinge, Viren oder Pilze.
Doch für leistungsstarke Immunabwehrkräfte braucht es ein intaktes Mikrobiom. Ist die Darmflora nun geschwächt oder aus der Balance, nimmt auch der Schutz vor Krankheitserregern ab.
Durch ausgewählte probiotische Bakterienstämme kann die Darmflora gezielt wieder aufgebaut werden.

Probiotika in Pulver oder Kapselform einnehmen?

Probiotika gibt es in vielen verschiedenen Darreichungsformen. Wie gesagt, können die wertvollen Darmbewohner über bestimmte Nahrungsmittel aufgenommen werden, aber ebenso über hochwertige Nahrungsergänzungsmittel wie Kapseln oder Pulver.
Ob Probiotika als Pulver oder als Kapseln eingenommen werden, hängt zum Beispiel vom Behandlungsziel ab. Wenn das Nahrungsergänzungsmittel zum Beispiel seine Wirkung erst im Dickdarm entfalten soll, dann können säurestabile Kapseln eingenommen werden. Diese sind resistent gegen das saure Milieu im Magen und lösen sich somit erst im Darm auf.

Die Darreichungsform ist zudem auch noch eine Geschmackssache. Viele Menschen mögen es nicht, Kapseln oder Tabletten zu schlucken. Hierfür bieten sich natürlich Präparate in Pulverform sehr gut an.

Probiotika vs. Präbiotika – wo ist eigentlich der Unterschied?

Präbiotika sind nicht verdaubare Nahrungsmittelbestandteile, von denen sich nur unsere Darmbakterien ernähren können. Für die guten Keime im Darm sind Präbiotika also eine wertvolle Nahrungsgrundlage.
Sie sorgen dafür, dass sich die nützlichen Darmbewohner immer weiter vermehren, sich im Darm wohlfühlen und somit die Verdauungsvorgänge einwandfrei regulieren.

Eine optimale Versorgung des Körpers mit Präbiotika wird erzielt, indem ausreichend ballaststoffreiche Lebensmittel gegessen werden: Zwiebeln, Artischocken, Spargel, Weizen, Äpfel, Roggen, Hafer oder Bananen bringen den Darm so richtig in Schwung!

  • Präbiotika sind also die Futtergrundlage für die guten Darmbakterien und stecken in „schwer verdaulichen Lebensmittelbestandteilen“, nämlich in Ballaststoffen wie Oligofructose oder Inulin.
  • Probiotika sind Präparate mit lebensfähigen, wertvollen Darmbakterien wie zum Beispiel Milchsäurebakterien.

Gibt es mögliche unerwünschte Nebenwirkungen?

Natürliche Probiotika haben eine sehr hohe Verträglichkeit und sollten im Allgemeinen keine unerwünschten Nebenwirkungen hervorrufen.
Beachtet werden sollten jedoch Intoleranzen gegenüber bestimmten Inhaltsstoffen wie etwa Fruchtzucker, Gluten oder Laktose. Aktuell wird in diesem Bereich auch noch sehr viel geforscht, um noch genauer sagen zu können, wann und wie Probiotika verwendet werden sollen und welch effektive Wirkungen sie tatsächlich haben. Eines ist aber klar: Eine ergänzende Probiotika-Supplementierung kann das eigene Wohlbefinden und die Gesundheit maßgeblich fördern.

Apotheke

Sprechen Sie im Vorfeld bitte immer mit Ihrem behandelnden Arzt oder Apotheker, um für Sie das passende Nahrungsergänzungsmittel zu finden.

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